Papageien und Sittiche

ID #1049

Allgemeines zur Haltung von Amazonen

von papageienweb

 

 

Hallo!

Hier erhaltet ihr einige Punkte über Aussehen, Vorkommen und Haltung von Amazonen:


Die allgemein grünen Vögel erreichen eine Größe von 25 –45 cm und haben nicht selten blaue oder gelbe Bereiche auf dem Kopf. Alle Amazonen haben relativ kurze Schwanzfedern. Der Schnabel ist dick und kurz.
Die Heimat der Regenwaldbewohner reicht von Südamerika, der Karibik bis zum tropischen Mittelamerika.

Die Pflege der meisten Amazonen ist problemlos möglich. Viele Amazonen, insbesondere die Rotbugamazonen –besser bekannt als "Blaustirnamazonen", obwohl weitere Arten einen blauen Kopfbereich aufweisen können,- besitzen ein beachtliches Nachahmungs- und Sprechtalent.
Amazonenarten erreichen ein hohes Lebensalter, so sind 60 – 70 Jahre nichts Außergewöhnliches.
Die leider meistens als Einzelvögel gehaltenen Tiere werden über kurz oder lang mit ihrem Pfleger vertraut, verweigern sich aber oft anderen, fremden Personen.
Männchen benachbarter Amazonenpaare zeigen während der Brutzeit oft ein aggressives Verhalten gegenüber ihren Artgenossen, so daß ein Sichtschutz zwischen den Volieren anzustreben ist, um eine mögliche Nachzucht nicht zu gefährden.
Als Bewohner des tropischen Regenwaldes sind Volierenvögel täglich mit einer Pflanzenspritze zu besprühen oder mittels einer Beregnungsanlage zu beregnen.
Mehrere Tiere sind spätestens nach der Paarbildung der Jungvögel zu trennen um Beißereien zu vermeiden. Alle Tiere sind allgemein am Morgen und am Abend, insbesondere während der Brutzeit sehr ruffreudig und lautstark.
Zu dieser Zeit (Brutzeit) zeigen sie ihr aggressives Verhalten oft auch dem vertrauten Pfleger gegenüber.
An Futter erhalten Amazonen Papageienfutter mit wenigen SB-Kernen, evtl. mit Großsittichfutter gestreckt, so daß weniger der fetthaltigen Samen in der Mischung zu finden sind.

Zu jeder Jahreszeit erhalten die Tiere täglich Obst und Gemüse, da Amazonen leicht zu einer Fettleber neigen.

Während der Ruhezeit im Winter erhalten die Tiere fast ausschließlich Körner und Obst/Gemüse.
Zur Brutvorbereitung und während der Brut wird das Körnergemisch mehr und mehr durch Keimfutter ersetzt.
Einige Wochen vor der Brut wird vermehrt Nahrung mit tierischem Eiweiß, z.B. käuflliches Eifutter verabreicht.
Die Balz findet meist in den Morgen- und Abendstunden statt. Nach mehrmaligen Aufsuchens der Bruthöhle durch das Weibchen, die Aufenthalte werden immer länger, werden in der Regel 2 - 4 Eier abgelegt.
Günstig hierzu sind Bruthöhlen in Stämmen mit ca. 30*30*60 cm (nach Art u. Größe unterschiedlich) Innenmaßen. Das Einschlupfloch hat einen Durchmesser von 9 – 12 cm. Als Höhlenbelag dient leicht feuchter Holzmulm oder grobe Kleintierstreu aus Holz.
Die Jungtiere schlüpfen allgemein nach 26 – 28 Tagen und fliegen nach 60 – 70 Tagen aus. Nach weiteren ca. 3 Wochen fressen die Tiere selbstständig, werden aber noch gelegentlich von den Eltern gefüttert. Geschlechtsreife nach dem 3 – 5 Lebensjahr.

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Letzte Änderung des Artikels: 2011-09-12 23:51
Verfasser des Artikels: papageienweb
Revision: 1.2

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