Gesundheitsthemen

ID #1008

Antibiotika

Antibiotika hemmt das Wachstum bei unseren Vögeln von Mikroorganismen oder tötet sie ab.

Vögel haben folgende Mikrooranismen: Bakterien, Viren und Pilze.

Manche Antibiotika haben nur eine beschränkte Wirkung, da sie nur gegen wenige Mikroorganismen wirksam sind.

Da oft nicht ein genaues Krankheitsbild bei Vögeln festzustellen ist, ist ein Anti- biotika mit der Wirkung am besten, das gegen mehrere Mikroorganismen wirkt.

Die Pilze (Aspergillose) wachsen vermehrt bei Antibiotiagabe. Deshalb wichtig zu wissen, ob der Vogel Aspergillus hat. Jeder Vogelkörper enthält Mikroorganismen, von denen viele für die Körperfunktion von Wichtigkeit sind.

Ist ein Vogel krank oder infiziert, so müssen die Krankheitserreger bestritten werden. Bei der Behandlung kann nicht verhindert werden, dass auch notwendige Mikroben vernichtet werden,wodurch die Anfälligkeit für neue Infektionen vergrößert wird. Darum ist darauf zu achten, dass neben Medikamenten auch Vitamine verabreicht werden, die den Aufbau neuer notwendiger Organismen bewerkstelligen. Manche Antibiotika haben Vitamine z.B. Lutrcyclin. Ein guter TA mischt Vit-B. zur Spitze dazu.

Darmbakterien müssen mit z.B. Bird-Bene-Bac wieder aufgebaut werden.

Ein bekanntes Antibiotikum ist Baytril. Es soll bei Vögeln, die wenigsten Nebenwirkungen haben.

Chloramphenicol sollte, wenn überhaupt nur äußerlich angewendet werden wegen der  starken Nebenwirkungen.

Bei diversen Krankheiten kann z.B. bei Kropfentzündung, das AB auch oral verabreicht werden. Allerdings ist die Wirkung geringer, siehe Darmbakterien-.

Hier was zu Baytril,aus Brieftaubenmedizin,de ;

Baytril ist ein neueres ,1983 erstmals vollsynthetisches hergestelltes und gezielt für den Einsatz in der Veterinärmedizin entwickeltes Antibiotikum. 

Baytril eignet sich Aufgrund seiner Eigenschaften wie: Verträglichkeit, Wirksamkeit, Wirkungsspektrum (Clampydien, Salmonellen,Escherichia coli usw.), Unbedenklichkeit (bei sachgemässem Einsatz) problemlose Applikation über das Trinkwasser sehr gute Resistenzlage(d.h., es gibt kaum resistente Bakterien), fehlende Immunsuppression (keine Schwächung der Abwehrkräfte)

Wirkungsweise: Enrofl oxacin ( Baytril) greift in den Stoffwechsel der Bakterien ein und verhindert (sehr zuverlässig) die Bildung eines für die Bakterienzelle lebenswichtiges Enzyms (Gyrase).

Die Bakterien können sich einerseits nicht mehr weiter vermehren (bakterio- statische Wirkung) und werden andererseits auch aktiv abgetötet (bakterizide Wirkung).

Übrigens wird auch von den TA´s Tetracyclin eingesetzt. Viele TA´s wenden Antibiotika auf Verdacht an, was abzulehnen ist. Deshalb genau nachfragen und evtl. anderen TA zu Rate ziehen.

Das genaue jeweils muss der jeweilige TA entscheiden.

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Letzte Änderung des Artikels: 2011-09-13 00:16
Verfasser des Artikels: Karin (Pine )
Revision: 1.2

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